Chelattherapie

Die Chelattherapie - Alles was Sie wissen müssen + nützliche Tipps

 

Herzlich Willkommen bei Dr. Collatz! In diesem Artikel werden Sie alles rund um die orale Chelattherapie erfahren. Sie sind hier richtig, wenn Sie sich fragen

  • Was ist eine Chelat-Therapie und wofür wird sie eingesetzt?
  • Ist eine orale Chelattherapie das Richtige für mich? Worauf sollte ich achten? 
  • Wo ist eine vertrauenswürdige Chelattherapie zu erhalten und was kostet diese? 

So viel vorweg: Eine Chelat-Therapie kann helfen, wo andere Anwendungen versagen. Wir wünschen eine gute Gesundheit!

Inhaltsangabe

  1. Einleitung - Woher kommt die Chelattherapie?
  2. Unterschiede - Infusion oder orale Chelattherapie?
  3. Anwendung - Das Behandlungskonzept der oralen Chelattherapie
  4. Potentiale - Die Anwendungsgebiete der oralen Chelattherapie
  5. Vorbereitung - Die Haarmineralanalyse als Ausgangspunkt
  6. Tipp 1 - Die orale Chelat-Therapie als individuelle Behandlung
  7. Tipp 2 - Empfohlene Präperate zur oralen Chelattherapie

1. Einleitung - Woher kommt die Chelattherapie?  

Durchblutungsstörungen zählen mit Abstand zu den häufigsten Krankheiten weltweit. Hierzulande stirbt jeder zweite an einem Herzkreislaufleiden. Ähnlich wie bei Krebs verzeichnet die Statistik in den letzten Jahren einen permanenten Anstieg der Erkrankungen. Besonders betroffen sind ältere Menschen. So sind über 90% der Kranken, die an einer schlechten Durchblutung verstarben, 65 Jahre und älter.

Trotz ausgeklügelter Operationstechniken, dem Einbau von Gefäßstützen (Stents), dem Einsatz einer Vielzahl von Medikamenten, ist ein Durchbruch in der Heilung der Betroffenen nicht in Sicht.

Die Gründe für diesen Stillstand sind bekannt. So wird bei einer Operation nur ein kleiner Teil des Adernsystems behandelt oder mit einem Medikament versucht, den Blutdruck zu senken oder den Herzschlag zu mindern. Außer Acht gelassen wird aber die Tatsache, dass Durchblutungsstörungen ein ganzheitsmedizinisches Gesundheitsproblem sind. Die Chelattherapie setzt hier an.

Hunderttausend Kilometer Adern

Viele Menschen sind überrascht, wenn sie diese Zahl lesen, dass Tausende von Kilometern Adern den Körper durchziehen. Große, kleine und kaum sichtbare Gefäße sorgen dafür, dass unsere Organe am Leben bleiben. Solange diese „Röhren“ frei sind und ungehindert Blut in ihnen fließt, treten keine Probleme auf. Der Mensch ist gesund und leistungsfähig.

Tausend_Kilometer_Adern
Hundertausend Kilometer Adern

Verengen diese Bahnen jedoch durch Kalkablagerungen oder werden sie starr, dann entstehen gefährliche Komplikationen. Da diese krankmachenden Gefäßveränderungen das gesamte Adernsystem betreffen, sind die Erfolge von Operationen oft nur von kurzer Dauer und auch die verordneten Präparate können die Symptome etwas mindern aber das Leiden nicht heilen.

Bei Durchblutungsstörungen ist Ganzheitsmedizin gefragt

Über viele Jahrzehnte gab es keine Behandlungsmöglichkeit, die komplette Adernvielfalt anzugehen. Patienten mussten sich in ihr Schicksal fügen, dass ihre Gefäßleiden trotz aller schulmedizinischen Therapien immer weiter fortschritten. Eine adäquate Hilfe war nicht in Sicht.

Die Chelat Therapie - eine zufällige Entdeckung

Wie gar nicht so selten in der Medizin, war es der Zufall, der die Behandlung von Durchblutungsstörungen revolutionierte. Vor über 50 Jahren erschütterte ein Umweltskandal die USA. Durch Vergiftungen mit Blei und Quecksilber, verursacht durch Arbeitsprozesse, starb eine Reihe von Menschen, ohne dass man ihnen helfen konnte. Doch dann erinnerten sich Ärzte an eine Substanz, die in den dreißiger Jahren in Deutschland entdeckt wurde und von der bekannt war, dass sie Schwermetalle aus dem Körper entfernen konnte. Man infundierte dieses Mittel und es wirkte. So konnte eine Reihe der Kranken gerettet werden.

Was aber die Ärzte überraschte, war ein „Nebeneffekt“ dieser Behandlung. Unter den Vergifteten waren einige, die unter Angina pectoris litten. Nach den Infusionen berichteten sie übereinstimmend, dass ihre Herzschmerzen verschwunden waren. Man kontrollierte weiter und konstatiere, dass auch später keine Beschwerden mehr auftraten. Es war Doktor Simon Morgan, einer der behandelnden Ärzte, der die geniale Feststellung traf, dass das verabreichte Mittel ebenfalls wohl die Herzadern gereinigt habe. Die Chelattherapie war geboren.

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2. Unterschiede - Infusion oder orale Chelattherapie?  

Am Anfang mit Infusionen

Nach dem sich die Erfolge der Therapie in den USA und in Europa herumsprachen, wurden nach und nach immer häufiger Durchblutungsstörungen mit Chelatinfusionen behandelt. Und das nicht nur bei Herzleiden, sondern auch bei Störungen der Beindurchblutung, nach Herzinfarkten und Schlaganfällen. Es war eine Gemeinschaft von Ärzten, die in Konkurrenz zur üblichen Medizin, diese Behandlung anwendete. Sie gründeten eine medizinische Gesellschaft, die ACAM, die sich zur Aufgabe machte, diese Behandlung weltweit zu verbreiten.

Bis vor einigen Jahren waren ausschließlich Chelatinfusionen die Standardtherapie. Patienten suchten eine Praxis auf. Es wurde ein Venenzugang gelegt und der Tropf angeschlossen. Dieser lief dann über 3-4 Stunden in die Ader ein. Das geschah 1-3 mal die Woche. Meist 20-30 Tröpfe umfasste die Therapie. 

Nebenwirkungen treten auf

Für den, der über eine gute Technik verfügte, waren das Anlegen des Tropfes kein Problem. Doch viele Patienten hatten schlechte Venen. Zigmal musste man zustechen und gar nicht so selten musste die Behandlung abgebrochen werden.

Auch traten bei den Infusionen noch weitere Probleme auf. Bei Kreislaufschwachen kam es zu gefährlichen Blutdruckabfällen. Das Bewusstsein schwand und Übelkeit waren häufige Begleiter.

Ein großes Problem der Infusionen waren jedoch die Störungen der Nierenfunktion. Patienten, die eigentlich dringend einer Therapie bedurften, jedoch unter einer Nierenschwäche litten, konnten nicht behandelt werden, weil der Tropf eine zu starke Organbelastung war.

Doch auch während einer Behandlung konnten sich die Nierenwerte verschlechtern, so dass dann die Therapie abgebrochen werden musste.
Bei einer kritischen Beurteilung der Infusionsbehandlung stellte man häufig fest, dass bestimmte Formen von Durchblutungsstörungen nur geringe Therapieerfolge zeigten. So sah man bei einer gestörten Blutversorgung der Beine in der Regel keine guten Behandlungsergebnisse. Die orale Chelattherapie umgeht diese Nachteile.

Dann noch ein weiteres Problem: Patienten brachen oft die Behandlung ab, weil ihnen die Anfahrten zu lang und zu stressig waren, weil sie Schmerzen während der Infusion verspürten und über Hautirritationen, wie allergischen Ausschlag, klagten.

Ein wesentlicher Nachteil: Die Infusion kann nur auf eine begrenzte Zahl von Wirkstoffen zurückgreifen

Maximal 12-15 Bestandteile kann man dem Tropf beimischen. Werden mehr Stoffe zugegeben, ist die Lösung so hoch konzentriert, dass sie für die Blutbahn nicht mehr verträglich ist. So musste man auf wirksame Bestandteile verzichten, die für eine Behandlung eigentlich notwendig waren.

Über die Chelatbehandlung gibt es Tausende von Studien und wissenschaftliche Veröffentlichungen. Sie haben dazu beigetragen, dass die Therapie immer wieder den neueren Erkenntnissen angepasst wurde. 

Neue_Chancen
Neue Chancen tun sich auf

Eine der wichtigsten Erneuerungen der letzten Jahre war die Entwicklung und Einführung der oralen Chelattherapie. Sie hat dazu beigetragen, dass Patienten diese Therapie nutzen können, die bis dahin aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mit Infusionen behandelt werden konnten oder nicht wollten.

Oral - das bedeutet, dass der Patient eine Kombination verschiedener Wirkstoffe in Form von Kapseln oder Pulver zu sich nimmt.

Mit der oralen Chelat-Therapie behandelt man gezielter

Addiert man die Wirkstoffe, die dabei angewendet werden, greift die orale Therapie auf ein Vielfaches von natürlichen Substanzen zurück, wie das bei einer Infusion nicht möglich ist. So kann man den Betroffenen weit differenzierter behandeln, als das mit einem Tropf möglich ist.
Allein das Präparat, das den kalkbindenden Chelatkomplex enthält, besteht aus über dreißig Einzelsubstanzen. Insgesamt wird bei der oralen Therapie auf mehr als 50 Stoffe zurückgegriffen, die gezielt beim Kranken eingesetzt werden. 

Die einfache Anwendung, aber gezielt auf das individuelle Krankheitsbild des Betroffenen abgestimmt, praktisch keine Nebenwirkungen, keine aufwendige Fahrten in eine Praxis und Zeitersparnis: das sind die wesentliche Vorzüge der oralen Therapie.

Nicht nur Durchblutungsstörungen

Ursprünglich zur Entfernung von Schwermetallen und Giftstoffen, hat sich die Chelattherapie zu einer effektiven Therapie bei allen Formen von Durchblutungsstörungen und deren Folgen entwickelt. Doch spielt die Ausleitung von Blei, Aluminium und Quecksilber durch Chelatierung aus dem Organismus, immer noch eine wichtige Rolle. 
Hohe Aluminiumwerte in den Hirnzellen sind eine der Ursachen für die Alzheimer Krankheit. Blei ist in vielen Haushalten noch immer im Trinkwasser nachweisbar. Dieses Schwermetall verursacht Nerven- und Nierenschäden.

Eine Quecksilberbelastung ist gar nicht so selten. Früher galten Amalgamplomben in den Zähnen als Hauptursache. Sie besteht zwar immer noch. Doch auch Holzschutzmittel, Speisefische und Algenpräparate sowie Kosmetika enthalten häufig das gefährliche Schwermetall. Das Metall verdampft bereits bei Zimmertemperatur. Das macht den Giftstoff besonders tückisch. Durch Quecksilber können alle Organe erkranken. Besonders gefährdet sind das Blut und die Nerven. 

Orale Chelattherapie bei Durchblutungsstörungen

Verkalkungen der Adern, der überstandene Infarkt oder Schlaganfall, Bluthochdruck, die Schaufensterkrankheit, die Gedächtnisstörung sind dankbare Anwendungsgebiete für die orale Behandlung. Doch man soll nicht erst abwarten, bis Krankheitszeichen auftreten. Durch ihre schonende Anwendung ist diese Therapie wertvoll zur Erhaltung der Gesundheit.

Auch andere Organe leiden unter Kalkablagerungen

Es sind die Vitalorgane wie Lunge und Nieren, die hohe Stoffwechselleistungen erbringen und deshalb intensiv mit Blut versorgt werden müssen. Sie leiden besonders unter Kalkablagerungen in ihren Geweben.

So kann Kalk in den Lungenbläschen ihre Dehnbarkeit vermindern. Dadurch entsteht ein Emphysem, eine Lungenüberblähung. Der Kranke kann die verbrauchte Luft nicht mehr ausatmen. Dadurch vermindert sich die Frischluftzufuhr. Sauerstoffmangel ist die Folge. Das Blut dickt ein. Das Risiko für eine Thrombose oder Embolie wächst. 

Auch in den Gelenken und Sehnen lagert sich Kalk ein. Im Röntgenbild kann man dies sehr genau erkennen. Funktionseinbußen und Schmerzen treten auf. So kann Kalk im Gelenkspalt dieses so weit zerstören, dass eine Prothese notwendig wird.

Mit der oralen Behandlung erreicht man einen gleichmäßigen Wirkstoffgehalt im Körper

Bei der oralen Therapie sind  bereits nach zwei Tagen die Konzentrationen aller Substanzen in einem optimalen Behandlungsbereich. Dort bleiben sie auch über die gesamte Zeit. 
Wir haben einmal nachgerechnet: Würde man alle Wirkstoffe in eine Infusionsserie packen, rein theoretisch, dann ergebe das 350 Infusionen in 5 Monaten. Also 2 Infusionen am Tag. Wer hält das wohl aus?

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3. Anwendung - Das Behandlungskonzept der oralen Chelattherapie  

Hierin liegen die Vorteile unserer oralen Behandlung

Gute Handhabung und Bequemlichkeit – doch wo sind die medizinischen Vorteile?

Das Wichtigste: die orale Chelat Behandlung ist ein Therapiekonzept. Sie ist pure Ganzheitsmedizin, da sie dem gesamten Organismus zu Gute kommt. Das unterscheidet sie grundsätzlich von den Infusionen, die nur über ein eingeschränktes Wirkungsspektrum verfügen.

Wir wissen, wovon wir reden, denn wir haben über mehrere Jahrzehnte die Infusionsbehandlung durchgeführt. Dabei haben wir aber auch die Grenzen dieser Therapie kennengelernt. So entstand der Wunsch nach Erneuerung und Verbesserung.

Hilfreich war dabei die intensive Zusammenarbeit mit den Chelattherapeuten in den USA. Gemeinsam mit ihnen und den eigenen Erfahrungen haben wir ein Therapiekonzept geschaffen, das sich als sehr erfolgreich erwiesen hat. 

Bei der Einnahme von Medikamenten spielt die so genannte Bioverfügbarkeit eine wichtige Rolle. Sie drückt aus, in welchen Konzentrationen die dargereichten Substanzen in die Blutbahn und in die Organe, z. B. ins Gehirn gelangen.

Kritiker der oralen Therapie behaupten, dass nur Bruchteile der Wirkstoffe an das gewünschte Ziel gelangen und dass Infusionen höhere Konzentrationen erreichen. 
Das mag wohl zu Beginn des Tropfes stimmen. Doch bereits wenige Minuten nach Ende der Infusion sinken die Konzentrationen dramatisch und nach 30 Minuten sind die verabreichten Stoffe nicht mehr nachweisbar. Bis dann der nächste Tropf kommt, geht es rauf, dann erneut runter mit den Konzentrationen. Ein Zustand, der für die Behandlung schlecht ist.


Eine Patientin erzählt über ihre Erfahrungen mit der Chelattherapie bei Dr. Collatz

Das orale Behandlungskonzept

Vier naturheilkundliche Präparate sind erforderlich, um das gestörte Adernsystems eines Menschen wieder in Form zu bringen. 

Nummer 1: Ein Chelatbildner

Dazu zählt einmal ein Chelatbildner: das ist die Substanz, die in der Lage ist, Schwermetalle, Schadstoffe und besonders Kalk in den Gefäßen und in anderen Organen zu  binden, diese dann zu verflüssigen und anschließend aus dem Körper auszuscheiden.

Nummer 2: Das Herz

Ein weiteres Präperat stärkt den Herzmuskel. Dieser wird besonders strapaziert, wenn z.B. die Körperschlagader (Aorta) verkalkt ist, die Gefäße starr sind und das Herz durch diese Verengungen oder durch Bluthochdruck mehr Kraft aufbringen muss.

Nummer 3: Arginin

Mit Arginin, in einem weiteren Mittel, wird die Stickoxydbildung aktiviert. Der Stoff ist besonders wertvoll, weil er die Innenwände der Adern regeneriert und diese damit dehnbar erhält.

Nummer 4: Probiotische Darmbakterien

Die letzte Substanz, die bei der oralen Chelat Behandlung eingesetzt wird, ist ein Pulver, das neben 6 Stämmen der wichtigsten probiotischen Darmbakterien weitere Naturstoffe enthält, die eine Ausscheidung und Entgiftung der angefallenen Schadstoffe gewährleistet. So wird der Körper mit Zellmüll nicht überlastet.

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4. Potentiale - Die Anwendungsgebiete der oralen Chelattherapie  

So verlassen der gelöste Kalk, die Schwermetalle und Giftstoffe den Körper

Bei der Infusionsbehandlung wird die Niere häufig zum Problem. Sie trägt nämlich bei dieser Therapie die Hauptlast der Entgiftung. Bereits bei leicht krankhaft erhöhten Werten, darf nicht infundiert werden. Damit werden viele Patienten, die es eigentlich nötig hätten, von einer Behandlung ausgeschlossen.

Ganz anders bei der oralen Chelatierung. Hier werden beinahe 90% aller Schadstoffe über den Darm eliminiert. Der Rest geht über die Haut. So werden die Nieren praktisch in Ruhe gelassen.

Gegen die Übersäuerung

Bei allen Durchblutungsstörungen erhöhen sich wegen des permanenten Sauerstoffmangels und der verminderten Durchblutung die Freien Radikale. Diese bestehen aus kurzlebigen Molekülen, die extrem reaktiv sind und Sauerstoff binden, der dem Körper dann nicht mehr zur Verfügung steht.

Durch diese Art einer Oxydation entstehen Stoffgruppen, die den Organismus übersäuern. Der pH-Wert sinkt in den sauren Bereich. Der Betroffene ermüdet, er hat keine ausreichende Energie mehr und sein Immunsystem wird schlechter.

Die Wissenschaft ist der Überzeugung, dass Freie Radikale den Alterungsprozess fördern und die Erbsubstanz des Menschen schädigen. So können Krebstumore entstehen.
Durch die Verbesserung der Durchblutung, der Stärkung der Herz- und Lungenfunktion und vor allen Dingen durch die Ausscheidung der toxischen Stoffe, wird das innere Milieu in den neutralen Bereich angehoben. Ist das nicht ausreichend, kann mit einem Antioxidans nachgeholfen werden. 

Neubildung von Adern

Man kennt das vom sogenannten Raucherbein. Wenn der Betroffene wieder laufen kann, kommt es zur Neubildung von Adern. Ähnliches geschieht bei der oralen Chelat Therapie. Das erreicht man mit einer Aminosäure, dem  Arginin.

Diese wird in das Stickoxyd Nitro verstoffwechselt. Nitro wird normal in den Innenwandzellen aller Gefäße, dem Endothel, produziert. Es sorgt dafür, dass die Adern elastisch und dehnbar bleiben. Da aber das Endothel einem permanenten Druck (Blutdruck) ausgesetzt ist, altern diese Zellen recht schnell und müssen kontinuierlich  ersetzt werden. Bei einem normalen Blutdruck geschieht das problemlos. Steigt aber der Druck an, wie bei der Hypertonie, dann altern die Endothelzelle schneller. Sie werden nicht mehr zeitgemäß ersetzt. Die Ader wird starr, kann sich nicht mehr dehnen. Der Blutdruck steigt und das Herz wird immer mehr belastet.

Bei der oralen Therapie wird die Neubildung von Adern angeregt. Dafür sorgt neben der Aminosäure Arginin, das Spurenelement Chrom. Das kann eine Bypassoperation, die Implantation von Gefäßstützen oder sogar eine Amputation verhindern.

Im Mittelpunkt: das Gehirn

Kein Organ unseres Körpers wird besser durchblutet als das Gehirn. Man schätzt, dass 20% der Gesamtblutmenge über die 20.000 km Adern in seine Zellen fließen. Mit einem Volumen von 1,2 Litern, verfügt das Gehirn über 5,8 Milliarden Kilometer Nervenstränge. Auch sie müssen versorgt werden.

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Das Gehirn im Mittelpunkt

So ist es kein Wunder, dass eine schlechte Durchblutung das Gehirn schwer belastet. Denn Nervenzellen können Sauerstoffmangel schlecht vertragen und sterben schnell ab. Der Verlust kann durch eine Regeneration nicht kompensiert werden, weil die Zellerneuerung praktisch nur sehr gering stattfindet.

Hinzu kommt noch erschwerend, dass hier Stoffwechselvorgänge häufig gestört sind. Das Gehirn schöpft seine Energie aus Zucker, während der Herzmuskel HDL-Cholesterin verbrennt. Stellt sich nun heraus, dass neben einer schwachen Durchblutung auch die Energiegewinnung im Gehirn gestört ist, kann die Chelat-Therapie durch ein wirksames Präparat (siehe unten) ergänzt werden.

Dieses enthält einen Naturstoff, das Phosphatidylserin, das die wichtige Vernetzung der Nervenbahnen unterstützt und das Spurenelement Chrom, das die Verarbeitung von Zucker reguliert.

Niacin und Chrom, Bestandteile der oralen Chelattherapie, sorgen dafür, dass die Bluthirnschranke überwunden wird. Der Vorteil besteht darin, dass alle Substanzen in die Hirnzellen eindringen können, um hier Heilungsprozesse zu entfalten.

Dickes Blut 

Blut ist dicker als Wasser. Dieser Ausspruch, der die verwandtschaftliche Verbindung innerhalb einer Familie aufzeigt, gilt für die Gesundheit leider nicht. Dickes Blut nämlich, ist ein erhebliches Risiko für Infarkt und Schlaganfall. So ist es kein Wunder, dass Blutverdünner in der Medizin Hochkonjunktur haben.

Dabei sind diese oft hochaggressiven Präparate mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet und schmälern zusätzlich noch die Lebensqualität. 

Dass man einen Schutz auch einfacher und gesünder bekommen kann, verdankt man ebenfalls einem Zufall. Vor mehr als 40 Jahren stellte man fest, dass Menschen, die viel Seefisch essen, weniger an einem Herzinfarkt sterben oder einen Schlaganfall erleiden, als diejenigen, die Fisch meiden und mehr Fleisch konsumieren.

Damals zeigte eine holländische Studie, dass die Fischesser eine Substanz in ihrem Blut aufwiesen, die eine Blutverklumpung hemmte. Diese fehlte bei den Fleischverzehrern. Viele Jahre später stellte man zusätzlich fest, dass Fischkonsum die Bildung vom „guten“ HDL-Cholesterin im Blut anregt. Auch das fördert die Gesundheit.

Heute weiß man, dass es die OMEGA-3-Fettsäuren sind, die in den Geweben von Kaltwasserfischen reichlich vorkommen, die eine natürliche Blutverdünnung erzeugen.

Doch muss man keine Angst haben, wenn man die entsprechenden Präparate einnimmt, dass man verblutet. Die Gerinnung nämlich wird nicht beeinflusst. Nur die Blutungszeit verlängert sich um das Doppelte. So entsteht der Schutz vor Thromben und Embolien.

Es gibt inzwischen Tausende von Studien, die sich mit OMEGA-3-Fettsäuren beschäftigen. Dabei wurden noch weitere Vorteile für die Gesundheit entdeckt. So stärken sie die Hirnleistung, schützen vor Diabetes, verbessern die Immunität und bekämpfen Gelenkverschleiß.

Bei Bedarf setzen wir ein eigenes spezielles Präparat mit dieser Stoffgruppe ein, um den Patienten vor den Folgen einer Blutverdickung zu schützen. Das ist eine ideale Ergänzung der oralen Chelat Behandlung.

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5. Vorbereitung - Die Haarmineralanalyse als Ausgangspunkt  

Keine Laboruntersuchung wird so kontrovers diskutiert wie die Haaranalyse, obwohl diese inzwischen Eingang in die forensische Diagnostik bei Drogendelikten gefunden hat. 

Für die Naturheilkunde ist diese Labormethode unverzichtbar. Zegt sie doch die chronische Belastung mit Schwermetallen auf, die eine erhebliche gesundheitliche Gefährdung bedeuten. Zusätzlich wird der Mangel an lebenswichtigen Mineralien und Spurenelementen sichtbar. 

Bei der Ursachenforschung der Arteriosklerose spielt die Kalziumkonzentration eine wichtige Rolle. Bei dieser Untersuchung wird nicht die Menge des Minerals im Blut erfasst, sondern der Teil, der in den Geweben, in den Gefäßen oder an anderer Stelle in ungelöster und fester Form abgelagert ist.

Versucht man im Blut die Quecksilbermenge, Aluminium oder Blei zu messen, dann erhält man meist reine Hausnummern. Denn 99% dieser Gifte sind in molekularer (elementarer) Form in den Geweben deponiert. Hierbei ist die Haaranalyse unschlagbar.

Nebenbei: auch bei der Ursachenforschung der Osteoporose wird man überrascht und stellt fest, dass dieses Leiden nicht durch Kalkmangel entsteht, sondern eine Störung im Eiweißstoffwechsel ist.
Bei unserer Haaranalyse werden 30 Mineralien, Schwermetalle und Spurenelemente gemessen. Mit größter Genauigkeit werden Konzentrationen erzielt, die im zehn Milliardstel Grammbereich liegen. Deshalb ist diese Analyse durch keine andere Untersuchung zu ersetzen.  

"Für das Verständnis von Stoffwechelstörungen, dem Erkennen von Ursachen der Arteriosklerose und den Folgen von Schwermetallbelastungen ist die Haaranalyse eine unverzichtbare Untersuchung. Im Blut lassen sich die meisten Elemente nicht exakt nachweisen, oder ihr gelöster Anteil zeigt nur Bruchteile der eigentlichen Konzentration an. Sie ist auch eine wertvolle vorbeugende Diagnostik. Sie gibt dem Patienten die Möglichkeit, Entgiftungsprozesse einzuleiten, bevor Krankheiten entstehen."

Ein Gramm Haare genügen, um diese Untersuchung durchzuführen. Diese sollen an der Kopfhaut am Hinterkopf abgeschnitten werden, möglichst von 3-4 unterschiedlichen Stellen. Anschließend in einen Briefumschlag stecken und zu uns abschicken.

Im Labor werden dann die äußersten Haarschichten abgelöst. So erhält man das „Kernhaar“. Dieses ist frei von äußeren Verunreinigungen, z.B. Pflegemittel, die das Untersuchungsergebnis verfälschen können.

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6. Tipp 1 - Die orale Chelat Therapie als individuelle Behandlung  

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass man bei der oralen Therapie mit vier verschiedenen naturheilkundlichen Mitteln auskommt. Sie gehen die gesundheitlichen Probleme in den Organbereichen an, die besonders von Durchblutungsstörungen betroffen sind oder Schadstoffbelastungen aufweisen. 

Das Kernpräparat ist der Chelatbildner EDTA. Dieser Stoff ist in der Lage Kalzium und Schwermetalle zu binden, die nicht wasserlöslich, an falscher Stelle abgelagert und die Hauptursache für Verkalkungen sind.
30 weitere Mineralien, Vitamine und Spurenelemente unterstützen diese Aufgabe. Zusätzlich stärken sie die Immunität, stabilisieren den Zuckerstoffwechsel und verbessern die Hirnleistung.

Feine_Gefaesse
99% der menschlichen Gefäße sind sehr fein 

Die Mikrozirkulation in den kleinen Adern ist Hauptaufgabe des zweiten Mittels. Gezielt werden hier die Innenwandzellen, das Endothel, behandelt. 99% aller Gefäße des Menschen haben nur einen Durchmesser von wenigen Millimetern und darunter. Für den Blutfluss der Organe sind sie jedoch unverzichtbar. Das Arginin garantiert eine ausreichende Nitrobildung. So werden verbrauchte Innenwandzellen erneuert und die Adern bleiben elastisch. So kann man den Bluthochdruck senken.

Fast immer ist das Herz bei Durchblutungsstörungen mit betroffen. Für dieses Vitalorgan ist das dritte Präparat vorgesehen. Dabei steht sein Muskel im Mittelpunkt. Er wird durch eine schlechte Durchblutung und durch einen gestörten Rhythmus erheblich geschädigt. 

Die Herzmuskelschwäche ist ein gefährliches und tückisches Leiden.

Während man Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße durch Schmerzen recht früh bemerkt, wird die Herzinsuffizienz meist erst dann erkannt, wenn es fast zu spät ist. Q10 und L-Carnitine in diesem Mittel fördern die Energiegewinnung. Dadurch kann sich der Muskel regenerieren. Ebenfalls bei Rhythmusstörungen bewirkt Q10 wahre Wunder.

Das letzte Präparat, ein Pulver, ist bei der oralen Chelattherapie besonders wichtig. Es sorgt dafür, dass die gelösten Kalziumverbindungen und Schwermetalle ausgeschieden werden. So wird der Körper mit dem anfallenden „Müll“ nicht überlastet und das innere Milieu sinkt nicht in den sauren Bereich.

In der Regel sind 5 Monate erforderlich

Etwas Geduld ist bei der oralen Chelattherapie notwendig. Dabei hat sich eine fünfmonatige Behandlung als optimal erwiesen. Neun Kapseln und ein Teelöffel  Pulver sind die Tagesdosis und so wird behandelt: 

  • Fünf Kapseln vom Chelatbildner (2-2-1)
  • Zwei Kapseln für die Mikrozirkulation (1-1)
  • Zwei Kapseln für das Herz (1-1)
  • Ein Messlöffel für die Entgiftung

Manchmal ist es notwendig, dass die Therapie mit weiteren Präparaten ergänzt wird.

EPA und DHA als sinnvolle Ergänzung

So sind OMEGA 3-Fettsäuren bei einer Blutverdickung angebracht. Doch man soll nur ein Präparat wählen, das die beiden hochwirksamen Fettsäuren EPA und DHA in hohen Konzentrationen enthält und zusätzlich noch eine ausreichende Menge des Lipoproteins A1.

Diese Kombination können wir anbieten. So erhält man einen optimalen Schutz vor Thrombosen, Infarkt und Schlaganfall. Außerdem bekommt das Herz einen hervorragenden und effizienten Energieträger.

Hilfe für Lungenleiden

Kalkablagerungen in der Lunge schädigen dieses Vitalorgan erheblich. Die Lungenbläschen, die für die Sauerstoffaufnahme verantwortlich sind, können sich nicht mehr ausreichend dehnen und entlüften. 
In der Lunge verbleibt verbrauchte sauerstoffarme Luft. Diese blockiert die Frischluft. Recht schnell wird so das Herz geschädigt. Der Körper übersäuert, die Freien Radikale vermehren sich dramatisch. 
Hilfe bringt hier eine spezielle Chelat-Therapie mit dem bekannten Chelatbildner (täglich 5 Kapseln), dem Mittel für das Herz (täglich 2 Kapseln) und ein Präparat mit antioxydativer Wirkung (täglich 2 Kapseln).

Die orale Chelattherapie hilft bei vielen Leiden

Alle Formen von Durchblutungsstörungen (Herz, Hirn, Nieren), Arteriosklerose, Alzheimer Demenz, Schwermetallbelastungen, Gelenkleiden und Bluthochdruck
Der Vorteil dieser Therapie ist auch seine vorbeugende Wirkung. Das bedeutet, dass man auch ohne erkennbare Symptome, seine Gesundheit stärken und erhalten kann.

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7. Tipp 2 - Empfohlene Präperate zur oralen Chelattherapie  

Gesundheit
Gesund und fit im Alltag

Die naturheilkundlichen Präparate für die orale Chelat Therapie:

  1. Celacoll: der effektive Chelatbildner
  2. Cardiocoll: das Präparat für das Herz
  3. Endocoll: für die Mikrozirkulation und die Adernpflege
  4. Collaktiv: das Pulver zur Ausscheidung und Entgiftung

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Zusätzlich Naturheilmittel:

  • Angiocoll - OMEGA-3: Empfehlung: 2-3 Kapsel täglich
  • Oxycoll - Antioxidans: Empfehlung 2-3 Kapseln täglich
  • Cerocoll - Für die Hirnleistung: Empfehlung 2-3 Kapsel täglich 

Weitere Informationen zur oralen Chelat-Therapie finden Sie in unserem Infoblatt orale Chelattherapie, dem PDF dazu und dem Collatz Report 1/2012. Viel Spaß beid er Lektüre!

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Literature:
Garry F. Gordon Heart Disease And Chelation Therapy My View After 35 Years Of Research Townsend Letter for Doctors & Patients  Feb/Mar 2006 95-98
EDTA IV & Oral Chelation Protocol GRI  Vol 23 2014
Orale Chelattherapie bei Eisenüberladung Praxis Depesche 21/2006

Bildquellen: 
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Orale Chelattherapie - Die Anwendung

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Orale Chelattherapie - eine Behandlung nicht nur bei Durchblutungsstörungen

Es war fast eine medizinische Revolution in der Naturheilkunde, als die orale Chelat-Behandlung vor einigen Jahren erstmals eingesetzt wurde. Während man vorher mehrere Stunden an einem Tropf hing, oft lange Wege zu einer Praxis in Kauf nehmen musste und nicht selten mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, eine Vene zu finden, ist diese Art der Behandlung Vergangenheit.